Digitaler Gottesdienst zum 15. Sonntag im Jahreskreis

 

 

GL 468

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Einleitung

► Zum Anhören: 

Gott als Sämann. So präsentiert ihn uns Jesus in einem Gleichnis. Der Sämann des Gleichnis ist aber ein ziemlich schlechter Sämann, denn er sät nicht punktgenau, wie man das normalerweise macht, sondern er wirft sein Saatgut großzügig weg und trifft nicht nur die gute Erde, sondern alle möglichen anderen Stellen. Was für eine Verschwendung! Wenn wir das Saatgut als Bild für die Liebe Gottes verstehen, dann können wir dieser Verschwendung aber etwas positives abgewinnen. Denn dann heißt das, dass Gott uns verschwenderisch liebt, denn wir sind der Boden auf den er ausstreut, und er streut immer wieder aus und trifft einiges auf guten Boden, auf Gegenliebe. Lasst uns in diesen Saatgutregen der Liebe Gottes eintauchen und von ihm treffen lassen, wenn wir jetzt Gottesdienst feiern.

Tagesgebet

► Zum Anhören: 

Gott,
wir glauben, dass du da bist.
Lass uns dir folgen, denn du verheißt Leben in Fülle.
Gib uns die nötige Kraft für den Alltag
und säe deine Liebe reichlich über uns aus.
Darum bitten wir dich durch Christus unseren Herrn und Bruder, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und liebt in Ewigkeit. Amen.

Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus

► Zum Anhören: 

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!

Halten wir doch einen Moment Stille, um das Evangelium auf uns wirken zu lassen.

Fürbitten

► Zum Anhören: 

Beten wir zu Gott. Wir dürfen darauf vertrauen, dass er uns nahe ist und uns hört. So bitten wir:

  • Für alle Frauen und Männer, die sich für den Aufbau des Gottesreichs einsetzen. Um Ausdauer und Mut, der Liebe, der Gerechtigkeit und dem Frieden Raum zu geben! Guter Gott.

    Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Für alle, die große Zweifel an Gott und dem Leben gegenüber haben und die unglücklich sind. Um Trost und eine Perspektive. Guter Gott.

  • Für alle Menschen, die in der gegenwärtigen Krise unter die Räder eines ungerechten Systems und in existentielle Nöte geraten. Um Solidarität und einen Gesellschaftswandel. Guter Gott.

  • Für alle, die in den Urlaub starten, um dort Zerstreuung und Erholung zu suchen. Um eine glückliche Zeit und neue Kraft. Guter Gott.

  • Für die Toten und alle, die um liebe Angehörige trauern. Um deinen Geist, der aufrichtet und tröstet. Guter Gott.

Nimm dir doch Zeit, um einen Augenblick mit offenen Augen auf diese Welt zu sehen wie sie ist und sehe dahin, wo ihr und ihren Geschöpfen etwas fehlt. Dahin wo Frieden, Gerechtigkeit und Liebe nicht da sind. Und bitte doch da um Gottes Gegenwart und Nähe. Nach dieser Zeit der offenen Augen bete doch das Vaterunser und bitte Gott um das Kommens seines Reiches.

VaterUnser

Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Schlussgebet

► Zum Anhören: 

Gott,
du bist unser Trost und unsere Zuversicht.
Die Gemeinschaft mit dir ist unendlich wertvoll.
Für deine Liebe danken wir
und wir bitten dich, dass du bei uns bist, heute und in Ewigkeit. Amen.

Segen

► Zum Anhören: 

Gott gebe uns seinen Heiligen Geist als Kraftgeber für unseren Weg, er lasse uns nicht allein, er gebe uns die Fähigkeit auf ihn hin zu wachsen und der Liebe Raum zu geben. Und so segne uns alle der barmherzige und gute Gott, der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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1.) Kleines Senfkorn Hoffnung,
Mir umsonst geschenkt,
Werde ich dich pflanzen,
Dass du weiter wächst,
Dass du wirst zum Baume
Der uns Schatten wirft,
Früchte trägst für alle alle,
Die in Ängsten sind.

2.)Kleiner Funke Hoffnung,
Mir umsonst geschenkt,
Werde ich dich nähren,
Dass du überspringst,
Dass du wirst zur Flamme,
Die uns leuchten kann,
Feuer schlägt in alle alle,
Die im Finstern sind.

Impuls für die Woche

Was bedeutet das Gleichnis vom Sämann? Jesus selbst gibt wenig später im Evangelium die Antwort:
„Ihr also, hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt; er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbeständig; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört, und die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt Frucht – hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach." (Mt 13,18-23).
Soweit also. Ich denke manchmal selbst, wenn ich das Evangelium lese, dass wir alle in uns Anteile von Weg, von felsigem Boden, Unkraut und gutem Boden haben. Niemand ist nur offen für das Wort Gottes, sondern in uns gibt es alles. Manches, was wir vom Reich Gottes hören, verstehen wir und setzen es um, anderes bleibt fremd und rätselhaft oder überfordert. Freuen wir uns über den guten Boden, den wir in uns haben und pflegen ihn, indem wir lieben, uns für den Frieden einsetzen und nach Gerechtigkeit dürsten und streben. Ärgern wir uns nicht übermäßig über das, was daneben geht. Gott sät ja reichlich. Und am Ende wird sich das Reich Gottes mit Macht durchsetzen. Dieses Vertrauen dürfen wir haben.

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